Unsere Kultur

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Über Panama

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Unsere Kultur

Die verschiedenen ethnischen Gruppen, die seit der Kolonialisierung durch die Europäer nach Panama kamen, sowie die einheimischen Völker formen gemeinsam die derzeitige Bevölkerung des Landes. Diese einzigartige Mischung von Kulturen hat eine reihhaltige Vielfalt von Traditionen hervorgerufen. Sie können unterschiedliche Küchen, Festivitäten und kunsthandwerkliche Stile überall im Lande finden.

Menschen

 

Panama hat über 4 Mio Einwohner, und jeder von Ihnen repräsentiert die Vielfältigkeit, die das Land so einzigartig macht. Fast 70% der Bevölkerung ist gemischt oder Mestizen. Das ist das offensichtliche Resultat von 500 Jahren reichem kulturellen Zusammenleben und Mischen der Rassen.

 

Indigenen Gruppen in Panama hat man einen speziellen Status anerkannt innerhalb ihrer „Comarcas“ (Reservate), in denen sie im Großen und Ganzen Autonomie geniessen. Es gibt drei Comarcas, die 20%  des Panamaischen Territoriums darstellen, in denen die folgenden indigenen Gruppen heutzutage leben: Ngäbe-Buglé, Guna Yala and Emberá/Wounaan.

Guna Yala

 

Die Gunas gehören zu einer alten Rasse, deren Ursprung zurückgeführt werden kann in den Norden Kolumbiens vor 6.000 Jahren. Es ist generell anerkannt, dass es die Guna waren, die dem spanischen Eroberer Balboa bei seiner Überquerung des Isthmus 1513 geholfen haben. Ihrem furchteinflößenden Widerstand gegen alle andere Autorität ist es zu verdanken, dass sich die Panamaische Regierung 1938 nach der blutigen Guna-Revolution dazu gezwungen sah, ihnen eine Comarca zuzugestehen.

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Ngäbe Buglé

 

Obgleich sie nahe verwandt sind und gemeinschaftlich als Guayamí bezeichnet werden, sind die Ngäbe und Buglé zwei unterschiedliche Stämme mit eigener Sprache und Kultur. Ihre Comarca besteht aus Teilen der drei westlichen Provinzen Veraguas, Chiriquí und Bocas del Toro und ist mit etwa 160.000 Menschen die zahlenmäßig größte ethnische Gruppe. Andere Minoritäten, die ebenso in der Comarca leben sind die Naso oder Teribe, die Bri-Bri und die Bokota.

 

 

Embera and Wounaan

Die Emberá und Wounaan gehören zu der Rasse der Carib, die aus dem Herzen des Amazonagebietes stammen. Obwohl die Emberá und Wounaan die gleiche Kultur teilen und machmal gemeinsam siedeln, haben sie dennoch völlig unterschiedliche Sprachen.

Sie leben traditionell im Osten Panamas, dem Darién, in Kolumbien bekannt als Chocó (weshalb sie auch als „Chocoes“ bekannt sind). Einige Emberá Familien siedelten sich in den 60er Jahren am Rio Chagres an, nicht weit der Stadt Panama City.

Panamas Schmelztiegel

 

Ein anderer wichtiger Teil unseres Volkes kann zurückgeführt werden auf die Nachkommen der afrikanischen Sklaven und Kanalarbeiter von den Westindischen Inseln. Gemeinsam bilden sie 12-14% der Bevölkerung.

 

Während der Kolonialzeit wurden Afrikaner nach Panama gebracht, und das nicht freiwillig. Diejenigen, die diese schlimme Zeit der spanischen Unterdrückung überlebten, feiern immer noch ihr afrikanisches Erbe mittels ihrer Tänze und Musik, eine ihrer wichtigsten Ausdrucksformen davon sind die Congo Darstellungen in der karibischen Provinz Colón.

 

Viel später, während der Zeit des Kanalbaus, fand eine Massenimmigration statt: Der Kanal erforderte Arbeitskraft, daher kamen Tausende von Männern aus Jamaika, Guadalupe und Martinique, um Panama zu ihrer neuen Heimat zu machen.

 

Weiße Menschen, meist europäischer oder nordamerikanischer Herkunft, represäntieren etwa 10% der panamaischen Bevölkerung. Einige sind Nachkommen der Familien aus der Kolonialzeit, andere der Kanalerbauer; andere sind Immigranten aus Europa, Nord- und Südamerika. Wirtschaftlich betrachtet ist dies die seit Generationen dominante Bevölkerungsschicht.

 

Asiaten kamen während des Baus der Eisenbahn von 1850 bis 1855. Etwa 3% der Panamaer ist chinesischer Herkunft. Sie sind sehr aktiv in der panamaischen Wirtschaft und spielen eine wichtige Rolle im landesweiten Einzelhandel.

Traditionen

 

Folklore

Panamas vielfältiges Erbe macht sich bemerkbar in Gewohnheiten, Tänzen und Festivitäten, die von Region zu Region variieren; von folkloristischen Festivals zu religiösen Feiern, bei denen die Einheimischen sich in eleganten Roben oder extravaganten Kostümen herausputzen und zum Takt traditioneller Melodien tanzen. Musik spielt eine wichtige Rolle bei diesen Festivitäten, und die meisten der Musikinstrumente werden immer noch von Hand gefertigt.

 

Gastronomie

Die panamaische Küche ist eine einzigartige Mischung weltweiter Techniken, Gerichte und Zutaten, die ihre unterschiedlichen Hintergründe wiederspiegeln. Übliche Zutaten sind Mais, Reis, Plantanen, Maniok, Bohnen, Zuckerrohr, Kokosnuss, Maracuja, Wassermelone, Honigmelone und viele andere weniger bekannte exotische Früchte.